Samstag, 22. Juli 2017

Eigentümerversammlung - Hausverwaltung

Wir hatten letzte Woche wieder unsere jährliche Eigentümerversammlung gehabt. Bisher hatte ich weder darüber berichtet, noch über unsere Hausverwaltung geschrieben.

Eigentlich könnte man darüber sehr ausführlich schreiben, da sehr viele Themen besprochen werden. U.a. Bericht vom abgelaufenen Jahr, Belegprüfung, Hausgeld- und Einzelabrechnungen vom Vorjahr, Wirtschaftsplan, Wahl der Hausverwaltung.

Um es aber kurz zu fassen: Einige Wochen vor der Versammlung, erhalten wir die jährliche Abrechnung zur Prüfung. Da aber erstes, alles korrekt ist und zweitens, wir allesamt eine hohe, dreistellige Gutschrift erhalten (dank auch des Blockheizkraftwerkes, mit dem wir unsere eigene Energie und Wärme, für den Wärmeverbrauch erzeugen), sind wir alle froh über das zusätzliche Urlaubsgeld. :-)

Und eigentlich würde die Mindestvertragslaufzeit mit der aktuellen Hausverwaltung, im nächsten Jahr auslaufen. Da wir aber alle zufrieden sind, haben wir vorzeitig verlängert. Die Vorteile liegen auf der Hand: Unsere Hausverwaltung kennt Werner-Wohnbau. Zu dem haben die sich mit uns und unserer Hausanlage eingearbeitet, so dass man sich mittlerweile kennt. Ebenso kennt man die entsprechenden Ansprechpartner der zuständigen Behörden. All dies ist ein Prozess, der seine Zeit braucht, bis alles rund läuft. Deswegen hatte ich auch nicht von den ersten Versammlungen berichtet, da wir anfangs noch viele Fragen hatten und viele Dinge zu klären waren.
Eine neue Hausverwaltung müsste da quasi von Null anfangen. Und im Zeitraum der Gewährleistung (5 Jahre) zu wechseln, wäre daher nicht ratsam.

Ein Thema, welches für uns Interessant und noch zu klären ist: Wasser-Enthärtungsanlage. Die Wasserhärte in Kelsterbach ist enorm: 18-19,9°dH! Wenn man nicht ständig nach dem Duschen, die Scheiben abzieht, oder die Wasserhähne abwischt, bildet sich eine hartnäckige Kalkschicht. Zu dem müssen sämtliche Geräte regelmäßig gereinigt werden (von Kaffeemaschine, über Wasserkocher, bis hin zu Geschirrspüler und Waschmaschine). Die Rohre werden hingegen nicht so schnell verkalken, da diese aus Kunststoff sind. Also haben wir unsere Hausverwaltung bzgl. einer entsprechenden Anlage angesprochen. Mal sehen, was hierbei herauskommt.

Dienstag, 2. Mai 2017

Wieder mal was neues: Unser Gartenweg

Hallo!

Ist schon lange her, dass ich hier was gepostet habe. Aber mein Blog wird immernoch gelesen. Mittlerweile über 108.000 Leser hier gewesen. Und Emails bekomme ich auch noch. :-)

Ich wollte mal wieder berichten:
Vor zwei Wochen, haben wir uns endlich mal an den Gartenweg gemacht. Aufmerksame Leser wissen sicherlich, dass jeder von uns 1,2m in der Länge, von seinem Garten "abgegeben" hat, um dies in einen gemeinsamen Gartenweg zu investieren. So kann man dann auch hinten raus, um z.B. mit dem Fahrrad vom Gartenhaus, direkt in den angrenzenden Parkweg zu radeln.

Der Weg war relativ leicht hergestellt. An einem Tag hat jeder hinter seinem Bereich aufgeräumt, Unkraut gejätet und soviel Erde abgetragen, wie nötig und am anderen Tag haben wir dann gemeinsam das Vlies ausgelegt, Kies drüber geschüttet und gefestigt.

Insgesamt haben wir für unseren Gartenweg (32m lang und 1,2m breit) rund 6 Tonnen Kies verlegt.

Vorher:

Beim Auslegen:

Nachher:

Freitag, 15. Juli 2016

Rohrbruch!

Wir haben einen Rohrbruch. Genau zwischen unserem Haus und dem des Nachbarn. Praktisch exakt auf der "Grenze".

Das Ganze scheint sich aber mit der Zeit entwickelt zu haben. Denn wir hatten schon von vornherein bemerkt, dass sich der Boden an dieser Stelle leicht abgesenkt hatte. Anfangs dachten wir uns nichts dabei und haben uns gesagt, dass sich der Boden vielleicht noch setzt (wir sind ja keine Leute vom Fach).

Trotzdem: Als am 02.05. endlich unsere Muttererde für die Gärten kam und noch eine Menge übrig blieb, haben wir einen Eimer von dieser Erde zum Auffüllen benutzt und dachten, das Thema wäre damit erledigt.
Am 08.05. haben wir dann unseren Mittelstreifen aufgehübscht, in dem wir die Fläche lediglich mit einem Rechen geebnet und Kies draufgeschüttet haben. In der Mitte wurden Ilex-Pflanzen ca. 15-20cm tief eingepflanzt. Das Ergebnis sah dann so aus:




So viel Mühe, die wir in unsere Vorgärten gesteckt haben. Aber ein Unwetter hatte alles am 27.05. zunichte gemacht. Nicht nur, dass unser Rindenmulch davongeschwommen war und unsere Technikzentrale komplett unter Wasser stand, es hatte sich erneut ein kleiner Krater aufgetan. Da wir aber nichts entdecken konnten (und auch nicht wussten, das genau darunter ein Rohr verläuft), dachten wir erneut: Da war wohl ein großer Holraum. Also hatten wir das Loch wieder einfach nur mit Erde aufgefüllt. Nun dachten wir aber wirklich: Holraum adé und Ruhe!
Fehlanzeige: Am 13.07. gabs dann für kurze Zeit Starkregen (oder nennt man das Platzregen?). Jedenfalls viel zu viel Regen auf einmal. Und diesmal war es richtig übel: Unser Krater, der nicht verschwinden wollte, war wieder da und tiefer denn je zuvor. Erst da konnte man ein Rohr entdecken, dass gebrochen/geplatzt war. Und jetzt wussten wir auch, warum sich der Boden an dieser Stelle immer abgesenkt hatte.






Den Schaden hatten wir direkt unserer Hausverwaltung gemeldet, die schnell reagiert und die Versicherung und Werner-Wohnbau informiert hatten. Werner-Wohnbau wiederum hat auch schnell reagiert und gleich am nächsten Tag jemanden von der Tiefbaufirma zur Begutachtung vorbeigeschickt. Sein kurzer Kommentar: "Das war'n wir nich." Ach nee, wirklich?!? Hatte ja keiner Behauptet, dass die Tiefbaufirma schuld daran sei. Allerdings, so schien es, wollte er die Schuld auf uns schieben. "Da muss jemand von oben auf das Rohr gehauen haben. So groß, wie das Loch im Rohr ist." Was soll das heissen? Als ob wir für ein paar Buchsbäumchen und Ilexe, Knietief, 60-70cm tief graben würden. Wie oben bereits erwähnt, die Pflanzen sitzen höchstens 15-20cm tief. Das kann man auch gut erkennen. Ausserdem hatten wir die Fläche erst am 08.05. bearbeitet. Der Boden war aber vorher schon an dieser Stelle abgesackt. Wir wissen das so genau mit den Daten, weil wir zum Glück genügend Fotos haben.

Wir sind jetzt mal gespannt, wie Werner-Wohnbau reagieren wird. Es muss allerdings schnell was passieren, da mit jedem Regen, immer mehr weggespült und Erde in die Rohre gedrückt wird.

UPDATE:
Herr Richter von WWB hat kulanterweise zugesagt und das Rohr durch die Tiefbaufirma Höfling austauschen lassen. Dies ging so schnell, dass wir nichtmal mitbekommen hatten, dass gearbeitet wurde - obwohl wir zuhause waren. Scheinbar haben die das morgens, innerhalb einer halben Stunde erledigt. Für unseren Geschmack, etwas zu schnell. Denn gespült wurde dann bestimmt nicht. Die ganze Erde dürfte sich also noch irgendwo im Rohrsystem befinden. Hoffen wir nur, dass es nichts verstopft und dann woanders überläuft.

Montag, 27. Juni 2016

Der nächste Schritt zur Vollendung

Heute, bzw. letztes Wochenende wieder einen großen Schritt zur Vollendung getan: Das Gartenhaus aufgebaut.

Die Aufbauanleitung sieht viel schlimmer aus, als es eigentlich war. Man muss nur den Überblick behalten und sehr genau darauf achten, was und wie die Anleitung den aktuellen Schritt meint. Mit Überblick mein ich damit, dass man die Teile am besten vorher sortiert und großzügig verteilt. Wir haben nicht wenige Minuten damit verbracht, bestimmte Teile zu suchen. Dabei ist es immer wieder sehr interessant festzustellen, dass das gesuchte Teil immer an der stelle liegt, wo man es am wenigsten vermutet, oder wo man als letztes sucht. :P

Viel gibt es nicht zu beschreiben. Nur ein Tipp (mein persönlicher Eindruck): Nur zu zweit arbeiten (je mehr, desto mehr verschiedene Meinungen zur Interpretation der Anleitung gibt es und umso eher steht man sich im Weg - dann wird nur geredet und diskutiert und benötigt letztendlich mehr Zeit) und jeder sollte einen guten Akkuschrauber mit einem Ersatzakku haben. Unser Gartenhaus ist nicht das größte (2,35m x 2,39m Stellfläche), aber es müssen rund 800 Schrauben verschraubt werden und über 900 Nägel. Eine gute Werkzeugausstattung ist sehr empfehlenswert.

Unser Gartenhaus ist übrigens von Weka.







Bei Nacht, mit Solar LED-Beleuchtung:


Mit Spielturm ;-)

Mittwoch, 8. Juni 2016

Die unendliche Geschichte - fast zuende: Der Garten

Hallo,

hab ja, für meine Verhältnisse, schon länger nichtmehr berichtet gehabt. Lag daran, dass es viel zu tun gab und ich entsprechend Fotos gesammelt habe.

Jedoch erstmal danke, für das positive Feedback per Postings und Emails und die rund 90.000 Leser/Besucher dieses Blogs.

Die letzte große Baustelle (im wahrsten Sinne des Wortes), war der Garten. Aufmerksame Leser werden sicher noch in Erinnerung haben, was wir für einen K(r)ampf mit dem Entwässerungsgraben im Gartenbereich hatten. Erst gegen Ende letzten Jahres, wurde dieser geschlossen und ein Rigolensystem eingebaut. Anschließend kam der Winter, so dass wir bis zum Frühling gewartet hatten, bis wir im Garten fortfahren konnten: Unseren Weg mit Randsteinen abgrenzen, den Boden fräsen und Mutterboden verteilen, Zäune setzen und letztendlich den Rollrasen verlegen. Zwischendurch auch das Fundament für die spätere Gartenhütte fertigstellen.

Die Zaunpfähle setzen war ein riesen Akt, da der Boden teilweise extrem verdichtet war und wir mit normalem Spaten und Schaufel, nicht tiefer kamen, als wir mussten. Zu dem mussten pro Zaunpfahl (je nach Höhe des späteren Zaunelements) mindestens 1 bis 2 30-40kg Säcke Zement verwendet werden. Die Löcher haben wir später mit einem Bohrer tief genug gebohrt.

Das Fundament für die Gartenhütte hatte es auch in sich. Sieht eigentlich nicht besonders aus, aber ist dafür umso schwieriger herzustellen (wenn man zuvor soetwas noch nie gemacht hatte). Vor allem körperlich: Eine einzelne Platte (50x50x4cm) wiegt 28kg x 42Stück (=1176kg)! Ein Randstein 20kg x 13Stück (=260kg)! Ein Sack Splitt 25kg x 15 Säcke(=375kg)! Und (bis auf den Splitt) alles schön, nach vorne gebeugt, balancieren und vorsichtig absetzen bzw. nochmal rausholen, wenn es nicht eben genug war.
Erstmal also den Boden ebnen und verdichten. Danach die Randsteine setzen, aber unbedingt darauf achten, dass diese EXAKT im 90Grad Winkel gesetzt werden und auch die Spalten zwischen den Randsteinen beachten bzw. mitberechnen (wenn man später nicht jede Platte der letzten Reihe schneiden will). Ist auch nur ein Stein schief, oder der Randstein nicht exakt ausgerichtet, sieht man das später, auf die Länge gesehen, sofort.

Insgesamt haben wir alle Tonnenweise Material (tatsächlich per Hand) getragen. Jedoch sind wir umso mehr stolz darauf, dass wir vieles selbst gemacht haben.

Nachfolgend der grobe Verlauf in Bilder:

Zu Beginn der Arbeiten: Mit Entwässerungsgraben

Der Entwässerungsgraben wird geschlossen

Alles schön eben

Unseren Weg mit Randsteinen abgegrenzt (hier haben alle Bewohner selbst angepackt)

Auftragen der Muttererde

Grobe Abgrenzung für den Zaunbau

Der große Zaunbau (bei dem wieder alle Bewohner zusammen gearbeitet haben)

Vorbereitungen für das Gartenhausfundament

Mit fertiggestelltem Fundament

Der Rollrasen wurde ausgelegt

Als nächste Schritte kommen dann noch der Spielturm mit Rutsche und Schaukel und die besagte Gartenhütte.
Eigentlich könnte es kommendes Wochenende weitergehen, aber durch den vielen Regen, ist der Boden dermaßen aufgeweicht, dass wir erstmal abwarten müssen, bevor wir etwas drauf setzen. Ausserdem muss der Rollrasen genügend anwachsen. Ich möchte auch nicht ständig über den Rasen, mit dem weichen Boden laufen, um das Material für die Gartenhütte zum Fundament zu tragen.

Sonntag, 17. April 2016

Der Vorgarten - Teil 2

Das ging jetzt schneller als gedacht: Der Vorgarten ist jetzt soweit fertig - auch dank kräftiger Unterstützung von meinem Nachbarn. :-)

Grube für Heckenpflanzen ausheben, mit Muttererde auffüllen, Heckenpflanzen setzen, Boden planieren bzw. ebnen und verdichten, Unkrautvlies verlegen, Rasenmähkantensteine setzen, Kies und Rindenmulch verteilen... Alles innerhalb von rund 2,5 Stunden und im Dunkeln geschafft, da wir erst um 19:30h angefangen hatten und gegen 22Uhr damit fertig waren.

Den Baum und die restlichen Feinheiten, hab ich dann heute alleine gemacht. Hat auch nur insgesamt eine Stunde gedauert.

Vorher:




Nachher:




Sonntag, 10. April 2016

Der Vorgarten

Praktisch zeitgleich mit der Aufgabe an der Terrasse, habe ich mir auch den Vorgarten vorgenommen. Letztes Jahr hatte ich zwar schon das Unkrautvlies und Kies verlegt, aber mehr war daraus nicht geworden. Ausserdem war das mal wieder ein toller Beweis für "wer einmal billig kauft, kauft zweimal". Ich hatte ja auch keine Ahnung und dachte, Unkrautvlies wäre gleich Unkrautvlies. Heute weiss ich, dass es verschiedene Stärken gibt. Gängig sind 50g/m² bis 150g/m². Wobei 50g/m² am günstigsten ist. Hält aber längst nicht so gut Unkraut ab, wie 150g/m².

Und da ich sowieso nochmal alles neu machen musste, hab ich mir einen neuen Plan für unseren Vorgarten ausgedacht und habe angefangen, diesen auch tatsächlich umzusetzen. :-)

Nachdem wir mit der Terrasse weitestgehend fertig waren, haben wir uns zur "Erholung" an kleinere Granitsteine gemacht und diese mit einem speziellen Mörtel verlegt. So siehts aktuell aus:



Als nächstes kommen dann der RICHTIGE Unkrautvlies, Rasenkanten, Blumenerde, Rindenmulch, Kies, Impala Ilex als Hecke, ein Bäumchen, sonstige Pflanzen und eine Bank vor's Küchenfenster.

Wir haben so gesehen, auf unserem knapp 5m langen VORgarten, mehr Abwechslung (Pflanzen), als in unserem 15-18m langen Garten (Spielrasen).

Die Terrasse

Der Frühling ist da. Das Wetter ist gut und es wird wieder draussen gearbeitet. Diesmal haben wir uns die Terrasse vorgenommen. Eigentlich eher die Abgrenzung. Denn das, was uns allen von WWB hinterlassen wurde, war definitiv nichts für die Ewigkeit. Es hielt nichtmal ein Jahr, bis alles weggebröckelt und auseinandergebrochen ist (bei allen 10 Häusern).



Also haben wir uns entschlossen, selber Randsteine zu setzen. Das war eine heiden Arbeit. Vor allem, weil Präzision gefragt war. Alles muss 100% waagerecht sein und genau passen. Sonst würde man auf die Länge sehr schnell sehen, wenn etwas schief ist. Hinzu kam, dass so ein einzelner Stein locker über 30kg wiegt. Diesen langsam und präzise abzusetzen, war nicht leicht - zumal man teilweise mehrere Versuche machen musste, bis wirklich alles passte.

Wir können aber auch nicht verstehen, warum WWB nicht gleich, eine ordentliche Terrasse mit entsprechendem Randstein verkauft hat, oder zumindest als Sonderoption angeboten hatte. Oder generell von sich aus gesagt hat: Machen wir's ordentlich. So einen Mist, wie wir ihn hatten, will sicher niemand haben. Erstens hält das nicht und zweitens waren auch alle Platten locker, verschoben und haben gewackelt. Bei einigen Nachbarn waren sogar einige Platten gesprungen, ohne dass diese überhaupt belastet wurden.

So sieht es jedenfalls jetzt aus (nach einem Jahr, immernoch eine Baustelle und kein Garten):


Gegen Ende April soll dann aber nun endlich der Garten ansich bearbeitet werden und die Muttererde kommen. Im Anschluss werden dann die Zäune gesetzt und der Rollrasen verlegt. Dann hat man ENDLICH einen richtigen Garten und kann seine Kinder rausschicken.

Montag, 22. Februar 2016

Unangekündigte Ableser

Hallo,

letzten Freitag hat mich meine Frau aufgeregt im Büro angerufen und gesagt, dass jemand an der Haustür steht um angeblich Wärme- und Wasserzähler abzulesen. Ich hatte ihr schon immer eingetrichtert, dass NIEMALS eine Firma unangekündigt kommen würde. Also sollte sie mir mal den Ableser geben, damit ich ihn mal ausfragen konnte.

Er entschuldigte sich gleich und teilte mir mit, dass wohl jemand versäumt habe, uns allen bescheid zu geben. Ich hakte nach und habe gefragt, von wem denn der Auftrag gekommen sein soll. Er sagte: "Die Hausverwaltung." Damit gab ich mich nicht zufrieden und fragte nach dem Namen der Hausverwaltung. Da er mir diese nicht nennen konnte, wollte ich schon sagen, dass er bitte gehen soll (und wollte die Polizei verständigen). Aber dann erwähnte er Werner-Wohnbau und sagte, dass er seinen Ausweis dabei hätte, den man gerne fotografieren könne. In der gleichen Zeit habe ich über unsere interne Facebook-Gruppe, unsere Nachbarn gefragt, die glücklicherweise immer sehr schnell antworten. Da mir die ersten schon nach wenigen Sekunden geantwortet hatten, erlaubte ich ihm doch, die Zähler in unserem Haus abzulesen.

Meiner Frau habe ich trotzdem gesagt, dass sie ein Foto vom Ausweis machen solle.

Hinterher stellte sich heraus, dass die Firma nur EINEM von uns 10 Eigentümern angeschrieben hatte. Derjenige wusste aber nicht, dass die anderen 9 nicht angeschrieben wurden. Daher hatte er auch nichts extra erwähnt.

Wir wissen zwar nicht, wem wir die Schuld für diese Misskommunikation geben sollen, aber trotzdem wollte ich hier mal erwähnen, dass man grundsätzlich bei sowas aufpassen muss. Es gibt viele schwarze Schafe, die eine Ablesung erfinden, um das Haus auszuspionieren, ob sich ein Einbruch lohnt, oder nicht, oder gleich irgendwelche Wertgegenstände klauen, während man abgelenkt wird.

Dienstag, 2. Februar 2016

Garten!

Der Frühling kommt! ...irgendwann. Aber ganz bestimmt. ;-)

Letztes Jahr war ja leider nichts mit "Grillen im Garten" (höchstens auf der Terrasse), oder "auf der Wiese im eigenen Garten liegen". Umso mehr sind wir heiß darauf, endlich die Gärten anlegen zu können.

Hierzu haben wir uns mit allen Nachbarn zusammengesetzt und einen "Schlachtplan", für den ersten Schritt erarbeitet:

1. Angebote für die Vorarbeiten einholen (Boden auflockern bzw. durchpflügen, da dieser vom Bau sehr verdichtet ist).
2. Angebote für Muttererde einholen.
3. Angebote für's fachgerechte Verteilen der Muttererde einholen.
4. Angebote für Randsteine einholen.

Es gilt natürlich auch, all diese Punkte entsprechend zeitlich zu koordinieren.
Alles von einer Hand bzw. von einem Unternehmen durchführen zu lassen, wäre wesentlich teurer (so zumindest unser Eindruck von diversen Angeboten).

Man muss auch beachten, dass sich der Boden durch das Auflockern anhebt. Jedoch sollte man aber ca. 15-20cm Mutterboden darauf verteilen, damit später das Gras (und ggf. auch die Pflanzen) gut gedeihen. Also kann es durchaus sein, dass man zuvor etwas vom ursprünglichen Boden abtragen muss, da das endgültige Ergebnis höher als die Terrasse sein kann (was nicht sein darf).

Uns so, wie sich das herauskristalisiert hat, werden/können die Zäune dann in Eigenregie mit den direkten Nachbarn, beschafft und installiert werden - wobei wir uns hierzu auch nochmal zusammensetzen und besprechen werden.

Unser Ziel ist es, zumindest bis mitte/ende März eingezäunte Gärten zu haben. Anschließend kann ja jeder selbst entscheiden, ob er mittels Rollrasen, möglichst schnell "grün" in diesem Garten hat, oder selber sät.